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Jesta Phoenix -  Coach
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Alles, was du direkt und vielseitig anwenden und einsetzten kannst: Check-Listen, Werkezeuge, Strategien, praktische Tipps, Methoden…

Wenn ich erstmal anfange zu fühlen, hört das nie wieder auf…

1. April 2022/in Emotionszeug, Tools/von Jesta Phoenix

 

‚Wenn ich erstmal anfange zu fühlen, komme ich da nie wieder raus. Da hat sich so viel angestaut…‘

So oder ähnlich habe ich das schon oft in meinen Vorgesprächen mit Klient:innen gehört:  die Angst, dass Emotionen einmal ‚freigelassen‘ die Herrschaft übernehmen. Für immer…

Aber Emotionen sind keine Sackgasse, Höhle des Schreckens ohne Ausgang, aus der du nie wieder herauskommst und dich für immer und ewig verläufst.

Emotionen sind Tunnel, die du durchfährst, durchspürst und am anderen Ende wieder herauskommst.

In diesem Blogartikel erzähle ich dir, wie du die Tunnelfahrt für dich nutzen kannst, damit deine Emotionen und du wieder ein super Team werden.

Schalt mich an und schalt mich aus…

In meiner Zeit als Autorin für Theater und Film habe ich mich regelmäßig in intensive Gefühle gebracht, um Szenen in der ersten Fassung in emotionaler ‚Übergröße‘ zu schreiben (und später auf Normalniveau umzuschreiben).

Wie auch Schauspieler:innen habe ich durch Erinnerungen, Fotos, Musik… in mir bestimmte Emotionen getriggert. Manchmal habe ich auch den Ort des Schreibens entsprechend angepasst (dunkler Keller, Fernsehturm, Kajak). Aber immer für einen klaren Zeitraum (mit Timer). Und mit klarem Ausgangsritual zurück ins ’normale‘ Leben.

Was mich dieses reguläre Werkzeug gelehrt hat, ist dass Emotionen etwas sind, die nicht nur über mich hereinbrechen können, sondern auch etwas sind, das ich bewusst nutzen kann.

So wie Morrie, der Held einer meiner Lieblingsbücher. Morrie hat eine degenerative Krankheit und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Und trotzdem ist er einer der lebensverliebtesten Personen, die sein ehemaliger Student kennt. Als er Morrie fragt, ob er denn gar nicht traurig oder wütend ist, weil sein Leben sich dem Ende zuneigt, erzählt Morrie, dass er durchaus traurig ist. Jeden Morgen, wenn er aufwacht und den Baum vor dem Fenster sich im Wind wiegen sieht und hinter ihm seine Frau leise im Schlaf schnarcht, dann wird er sehr traurig. Und auch wütend. Er tut sich selbst leid und fragt sich, warum gerade er gehen muss. Aber diese Emotionen erlaubt er sich nur für eine kleine Weile. Und dann steht er auf und lebt seinen Tag. Denn noch ist er am Leben…

Ich gehe oft Morries Beispiel nach und nehme mir in sehr intensiven Zeiten meine täglichen Morrie 15 Minuten geballt Ladung Emotionen. Tür zu, Timer an und dann die Emotionen bis zum Anschlag durchfühlen. Mich fallenlassen. Weinen. Wüten. Unter der Bettdecke verstecken… Oft bekomme ich die 15 Minuten gar nicht voll und bin schon früher ‚fertig‘.

Danach geht es mir stabil genug, um meinen restlichen Leben nachzugehen. Die Emotionen wissen, dass sie ihre Zeit bekommen und platzen nicht einfach mal so quer rein.

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Was steht auf dem Notizzettel?

1. Oktober 2021/in Emotionszeug, Tools/von Jesta Phoenix

 

Deine Emotionen schicken dir eigentlich nur konstant kleine Notizzettel rüber…

Und deine Ausgeglichenheit und dieses Gefühl des inneren Friedens hängen davon ab, ob du den Zettel liest und dich um das kümmerst, was du brauchst, ihn einfach nur zur Kenntnis nimmst, ihn zusammenknüllst und wegwirfst, so tust, als ob du den Zettel nie bekommen hast oder gar nicht lesen kannst…

So tun, als ob du gar nicht lesen kannst…

Emotionen falsch zu lesen passiert dir öfter, als du vielleicht denkst.

Du bist mies drauf, reizbar, müde…

…und eigentlich will dir nur die Trauer Bescheid geben, dass du etwas verloren hast, das dir wertvoll war…

Tipp: Lerne deine Emotionen im Körper zu orten. So erkennst du sie schneller für was sie wirklich sind und kannst entsprechend für dich sorgen.

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Self-Care… Und so

1. September 2021/in Emotionszeug, Self-Care, Tools/von Jesta Phoenix

Drei mögliche Interpretationen von Self-Care jenseits von Om, Licht&Liebe und Turbo-Wellness-Retreats

Dieser Blogartikel ist inspiriert von drei Frauen, denen ich so viel verdanke: Audrey Lorde, Emilia Roig und Glennon Doyle: Habt herzlich liebsten Dank für Eure Arbeit und euer Sein in dieser Welt und alles, was Ihr uns dadurch ermöglicht – und vor allem Herzenswärme für uns selbst als Anfang jeder Revolution. 

1.) Do the hard work…

Tue, was notwendig ist, damit sich dein Leben, wie deins anfühlt.

Für dich selbst sorgen, bedeutet auch, dein Leben so zu gestalten, dass du nicht ins Turbo-Wellness-Retreat entfliehen musst. Dein Leben selbst darf sich wie Wellness anfühlen. Weil es echt ist und du nix verdrängen musst.

 

“Self-care ist not the escape from your life. It is the peace that follows when you deal with the hard things in your life. It is creating the life from which you do not need to escape…“

Glennon Doyle – We Can Do Hard Things Podcast

„Selbstfürsorge ist keine Flucht vor deinem Leben. Es ist der Frieden der danach kommt, wenn du dich mit den schwierigen Dingen in deinem Leben auseinandergesetzt hast. Es ist das Erschaffen eines Lebens, vor dem du nicht fliehen musst.“

Übersetzung Jesta Phoenix

 

Schau Konflikten direkt in die Augen, sprich sie an – du musst sie nicht unbedingt gleich lösen. Es ist sogar besser, wenn du mit der Lösung etwas wartest…

Ja, dafür brauchst du geballte Ladung Ehrlichkeit.

Was ist es in deinem Leben, dass du verstecken und verdrängen musst, weil du glaubst, dass es das Ende der und deiner Welt wäre? Und trotzdem hast du das Gefühl, dass wenn du nicht endlich ehrlich bist, wirst du platzen? Bämm!

Sitz mit deinem Schmerz. Fühl all die Trauer, die schon so lange auf dich wartet.

Und dann tue, was du tun musst. Für dich…  Aus Selbstfürsorge.

 

2.) Self-Care als Akt der Revolution…

Self-Care kommt nicht danach.

Self-Care ist nicht die Belohnung für dein Leiden. Self-Care ist nicht die Belohnung am Abend der Schlacht, die du im Außen führst – egal ob für dein oder das Überleben anderer.

Self-Care ist die Basis dafür, dass von dir genug da ist und da bleibt. Egal, was dir von Außen entgegengebracht wird.

Du bist Teil dessen, was du zu erhalten versuchst. Und wie du es tust, ist Teil dessen, was du neu erschaffen möchtest.

Daher reicht auch kein Feel-Good Management.

Was nützt dir das Kicker-Spiel im Pausenraum, wenn du kaum dazu kommst Pause zu machen und seit Wochen nicht mehr pünktlich Feierabend machen konntest?

Was nützen dir abenteuerliche Team-Building Kletterausflüge, wenn du im Büro nie das Gefühl hast, dass jemand dich sichert und du jedesmal für dich allein nach unten knallst. Weil alle nur so viel übrig haben an, um selbst zu überleben…

 

“Caring for myself is not self-indulgence, it is self-preservation, and that is an act of political warfare.”

Audre Lorde in ‚Sister Outsider‘

“Um mich selbst besorgt zu sein, ist nicht Selbst-Verwöhnung, es ist Selbst-Erhaltung und das it ein Akt politischer Kriegsführung“

übersetzt von Emilia Roig in ‚Why we matter‘

 

Feel-Good tut so als ob es an dir liegt, dass du es nicht hinkriegst. Dass du müde bist. Dass du morgen schon Magenschmerzen hast, wenn du nur an die Arbeit denkst. Dass du keine Ideen mehr hast, keine Lust mehr hast, keine Hoffnung mehr hast, dass es mal anders und besser wird.

Dann machst du halt nicht genug Yoga oder dein Morgen Smoothie ist nicht grün genug. Du könntest ja. Es ist ja alles da zur Selbstoptimierung…

Aber Self-Care ist auf einer Seite sein. Es ist nicht dazu da, dich wieder auf die Reihe zu kriegen. Es ist dafür da, dich dabei zu unterstützen und die Vorraussetzungen zu schaffen das, was dich aus der Reihe geworfen hat, zu verändern.

Um zu verändern, wie wir arbeiten und miteinander leben – auf faire, nachhaltige und auch heilende Art und Weise, können wir nur bei uns selbst anfangen mit der Fürsorge für unser Selbst.

Deine Aufopferung wird niemandem heilen und zu Gute kommen.

Das Ignorieren deiner Bedürfnisse wird keine Fairness in der Welt erschaffen.

Dass du über deine Ressourcen hinaus gehst, wird keine Nachhaltigkeit kreieren.

 

3.) Self-Care deines Ist-Selbst…

…und nicht als Erschaffung deins Muss-Selbst unter Druck der Selbstoptimierung.

Bevor du für dich sorgst, sei so ehrlich wie du kannst, mit dem wer du bist.

Sorge für:

dein Ist-Selbst

deinen Ist-Körper

deinen Ist-Emotionszustand.

Fange dort an, wo du jetzt bist. Nicht, wo du gern wärst.

Du kommst nur weiter, wenn du dich da abholst, wo du jetzt bist.

Und ja, manchmal ist das schwer auszuhalten. Manchmal? Naja, meistens…

Lass dieses Herausfinden eine erstes Abenteuer sein.

Wo stehst du jetzt?

Wie geht es dir? Wirklich…

Was brauchst du?

Was kannst du tun, um auf deiner Seite zu sein?

Und dann: eigentlich weißt du es genau. Und ja, es kann eine dieser unbequemen Wahrheiten sein. Lass es da sein.

Lass dich sein.  Und sei für dich da.

 

Tool

Wenn du mir schon eine Weile folgst, weiß du auch, dass ich jeden Tag mit der Calm App arbeite. Wenn du die App auch magst und bereits benutz, kann ich dir besonders die Radical Self-Care Reihe von Lama Rod Owens empfehlen.

Wenn du bereits mit mir gearbeitet hast, dann kennst du meinen Einstieg in jede Session mit der RAIN Übung, um dich da abzuholen, wo du jetzt gerade bist.

Du kannst diese Übung auch immer wieder für dich allein machen, um alle dich in deinem Jetzt abzuholen.

 

 

Coaching als Self-Care

Coaching ist nicht dafür da, dich wieder auf die Reihe zu kriegen…

Coaching ist dafür dafür da, dich dabei zu unterstützen das, was dich aus der Reihe geworfen hat, zu verändern.

So verstehe ich meine Coaching mit dir.

Daher arbeite ich auch selten im Auftrag von Dritten, um jemanden ‚wieder hinzukriegen‘.

Daher verteile ich keine ‚Arschtritte‘ – selbst wenn du mich darum im Erstgespräch bittest.

Daher setze ich immer da an, wo du jetzt bist.

Ja, Coaching kostet.

Coaching kostet Geld.

Zeit.

Energie.

Verletzlichkeit.

Vertrauen…

Und manchmal brauchst du dieser Ressourcen für andere Dinge in deinem Leben.

Und manchmal ist genau jetzt der Zeitpunkt, deine Ressourcen für diese Art von Self-Care für dich einzusetzen.

Wenn du nicht sicher bist ob jetzt dieses Manchmal ist und ob ich diejenige bin, die dich bei diesem Akt der Revolution begleiten kann, dann lass uns das gemeinsam bei einem Erstgespräch herausfinden.

 

Links

Photo by Park Street on Unsplash

SELF CARE: How do we identify our real needs and finally get them met? – Podcast (We Can Do Hard Things – Glennon Doyle)

Der erste und einzige Podcast, von dem ich bisher jede Episode an dem Tag gehört habe, als sie rauskam. Jede… Enough said.

 

Sister Outsider (Buch) – Audre Lorde (überall wo es gute Bücher gibt).

 

Why We Matter – Das Ende der Unterdrückung (Buch) – Emilia Roig (überall, wo es gute Bücher gibt).

 

Calm App  – seit zwei Jahren meine tägliche Weggefährtin… Wirklich!

RAIN – Meditation von Tara Brach

 

 


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